IT & Sicherheit · Privatsphäre-Baukasten
Digitale Privatsphäre einrichten lassen: der Baukasten für sichere Smartphones, Laptops und E-Mail
Ihre Daten müssen nicht überall liegen. Sie wollen Ihre digitale Privatsphäre einrichten lassen, aber nicht wochenlang recherchieren und nicht gleich ein teures Komplettpaket kaufen? Mit dem Privatsphäre-Baukasten von INFOMATCH wählen Sie nur die Bausteine, die Sie wirklich brauchen: ein sicheres Smartphone, einen geschützten Arbeitsplatz, verschlüsselte E-Mail mit eigener Domain, E-Mail-Aliase, VPN und Backup oder eine eigene Full Node. Wir richten Ihre digitale Privatsphäre Schritt für Schritt ein, online, per Versand oder mit Anleitung.
- Nur die Bausteine, die Sie wirklich brauchen.
- Online, per Versand oder mit Anleitung, ohne Termin vor Ort.
- Kostenlose Ersteinschätzung, danach ein schriftliches Angebot.
Kostenlos und unverbindlich. Die erste Anfrage geht auch mit Künstlernamen.
- Der Privatsphäre-Baukasten besteht aus einzelnen Leistungen, die Sie frei kombinieren: Smartphone, Laptop, E-Mail, Aliase, VPN und Backup, Lieferadresse und Full Node.
- Am Anfang steht eine kostenlose Ersteinschätzung. Dabei klären wir Ihren Schutzbedarf und welche Bausteine zu Ihrem Alltag passen.
- Sie bekommen danach ein schriftliches Angebot. Erst dann entscheiden Sie.
- Vieles lässt sich online einrichten. Geräte kommen fertig eingerichtet per Versand, eine Full Node wahlweise auch als Anleitung zur eigenen Installation.
- Sie müssen Apple, Google oder Windows nicht komplett aufgeben. Ein gutes Privatsphäre-Setup ist eine bewusste Abwägung, kein Glaubensbekenntnis.
Digitale Privatsphäre
Draußen wird gescannt. Drinnen bleibt es privat.
KI-generiertes Bild
Was Sie gewinnen, wenn Sie Ihre digitale Privatsphäre einrichten lassen
Bevor es um Technik geht, zählt das Ergebnis. Wer seine digitale Privatsphäre einrichten lässt, gewinnt vor allem Ruhe und Kontrolle:
- Ihre Daten bleiben bei Ihnen: weniger Apps, die mitlesen, weniger Dienste, die Profile bilden, weniger Kundendatenbanken mit Ihrer Wohnadresse.
- Ihre Konten sind besser geschützt: Das E-Mail-Postfach, über das sich fast alle anderen Konten zurücksetzen lassen, ist sauber abgesichert.
- Ihre Kundendaten sind besser abgesichert: Für Unternehmer, Kanzleien und Praxen ist das ein Teil der Sorgfalt, die Kunden von Ihnen erwarten.
- Sie wissen, was im Ernstfall zu tun ist: Gerät verloren, Adresse in einem Datenleck, Konto gesperrt. Backup und Ablauf stehen fest.
- Sie sparen Zeit: Keine Abende in Foren, keine widersprüchlichen Anleitungen, keine Versuche mit offenem Ausgang.
Was bedeutet digitale Privatsphäre?
Digitale Privatsphäre bedeutet, dass Sie selbst bestimmen, wer welche Daten über Sie sammeln, speichern und auswerten darf. Dazu gehören Inhalte wie E-Mails, Fotos und Nachrichten, aber auch Metadaten: wann Sie wen kontaktieren, wo Sie sich aufhalten und welche Dienste Sie nutzen. Wer seine Privatsphäre im Internet schützen will, reduziert diese Datenspuren und behält die Kontrolle über die wichtigsten Konten und Geräte. Andere sprechen von Datenschutz im Alltag, von Datensparsamkeit oder von digitaler Selbstverteidigung. Gemeint ist immer dasselbe: Privatsphäre-Schutz, der nicht auf Glück beruht, sondern auf einer bewussten Einrichtung. Das Ergebnis ist ein Privacy-Setup oder Datenschutz-Setup, das zu Ihren Geräten und Ihrem Alltag passt.
Eng verwandt ist der Begriff digitale Souveränität. Gemeint ist die Unabhängigkeit von einzelnen Anbietern. Ein Beispiel: Wer E-Mail unter der eigenen Domain betreibt, kann den Anbieter wechseln, ohne die Adresse zu verlieren. Wer eine eigene Full Node nutzt, muss keinem fremden Server vertrauen. Digitale Privatsphäre und digitale Souveränität ergänzen sich, und beide lassen sich Schritt für Schritt aufbauen.
Privatsphäre im Internet schützen: die fünf größten Datenquellen
- Das Smartphone: Es kennt Standorte, Kontakte, Nachrichten und Gewohnheiten. Viele Apps senden Daten an Werbe- und Analysedienste. Datenschutz auf dem Smartphone ist deshalb der größte einzelne Hebel.
- Das E-Mail-Postfach: Über die E-Mail-Adresse lassen sich fast alle Konten zurücksetzen. Wer das Postfach übernimmt, übernimmt oft alles andere gleich mit.
- Die Wohnadresse bei Onlineshops: Jede Bestellung hinterlässt Name und Adresse in einer Kundendatenbank. Gelangen diese Daten in ein Datenleck, ist die Adresse öffentlich auffindbar.
- Browser und Tracking: Werbenetzwerke verfolgen Ihr Surfverhalten über viele Webseiten hinweg und bilden daraus Profile.
- Cloud-Konten und Backups: Fotos, Dokumente und Gerätesicherungen liegen oft bei großen Anbietern, ohne dass klar ist, wer darauf zugreifen kann.
Der Privatsphäre-Baukasten setzt genau an diesen fünf Stellen an. Jeder Baustein reduziert eine dieser Datenquellen oder schützt sie besser.
Was passiert, wenn Sie nichts tun?
Ohne Absicherung passiert oft lange nichts. Das Risiko wächst trotzdem, still und Jahr für Jahr. Jede neue Anmeldung mit derselben E-Mail-Adresse, jede Bestellung mit der Wohnadresse und jede App mit weitreichenden Rechten vergrößert die Datenspur. Wenn dann ein Shop oder Dienst ein Datenleck hat, liegen genau diese Daten offen: Name, Adresse, E-Mail, manchmal Telefonnummer und Kaufhistorie. Daraus entstehen gezielte Phishing-Mails, Betrugsversuche und im schlimmsten Fall Identitätsdiebstahl.
Was ist ein Datenleck?
Ein Datenleck ist ein Vorfall, bei dem persönliche Daten ungewollt an Unbefugte gelangen, etwa durch einen Hackerangriff auf einen Onlineshop, eine falsch eingestellte Datenbank oder einen verlorenen Datenträger. Die meisten Datenlecks passieren nicht bei Ihnen, sondern bei Unternehmen, denen Sie Ihre Daten anvertraut haben. Sie können sie nicht verhindern. Sie können aber steuern, wie viel ein Datenleck über Sie verrät.
Wie erkenne ich, ob meine Daten betroffen sind?
Typische Anzeichen sind plötzlich mehr Spam oder Phishing an eine bestimmte Adresse, Anmeldeversuche aus unbekannten Orten oder Benachrichtigungen eines Dienstes über einen Sicherheitsvorfall. Es gibt außerdem Online-Prüfdienste, bei denen Sie Ihre E-Mail-Adresse auf bekannte Datenlecks prüfen lassen können. Mit einem E-Mail-Alias-System ist es noch einfacher: Kommt Spam an die Alias-Adresse eines bestimmten Shops, wissen Sie sofort, wo das Leck liegt, und schalten nur diese Adresse ab.
DSGVO und Privatsphäre: was für Unternehmen gilt
In Deutschland und der gesamten EU regelt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), wie personenbezogene Daten verarbeitet werden. Für Unternehmer, Selbstständige, Kanzleien und Praxen heißt das: Wer Kundendaten auf Smartphone und Laptop hat, muss sie angemessen schützen. Kommt es zu einer Datenpanne, kann eine Meldung an die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde nötig werden, in der Regel innerhalb von 72 Stunden. Verstöße gegen die DSGVO können je nach Art des Verstoßes mit Bußgeldern von bis zu 20 Millionen Euro oder 4 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes geahndet werden. Zuständig für Unternehmen sind in Deutschland die Datenschutzaufsichtsbehörden der Länder, also die Landesdatenschutzbeauftragten. Ein gut eingerichtetes Privatsphäre-Setup ersetzt keine Datenschutzberatung, ist aber eine solide technische Grundlage. Bei rechtlichen Fragen wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt oder Ihren Datenschutzbeauftragten.
Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt Verbrauchern und Unternehmen Grundmaßnahmen wie starke, unterschiedliche Passwörter, Zwei-Faktor-Authentifizierung, regelmäßige Updates und Backups. Genau diese Grundlagen sind Teil jeder Einrichtung im Privatsphäre-Baukasten. Auch die Verbraucherzentralen informieren regelmäßig über Datenschutz im Alltag und über den Umgang mit Datenlecks.
Je länger Daten offen liegen, desto mehr sammelt sich an. Der erste Schritt kostet nichts: eine kurze Nachricht, und Sie erhalten eine Einschätzung Ihrer Lage.
Kostenlose Ersteinschätzung anfragenWarum bleibt der Umstieg auf mehr digitale Privatsphäre so oft liegen?
Viele Menschen wissen, dass ihre Daten zu offen liegen. Das Smartphone kennt jeden Standort, das E-Mail-Postfach ist der Generalschlüssel zu fast allen Konten, und die Wohnadresse steht bei Dutzenden Onlineshops. Trotzdem wird der Umstieg auf mehr Privatsphäre immer wieder verschoben. Das liegt selten am fehlenden Willen. Es liegt daran, dass jede Entscheidung zehn neue Fragen aufwirft.
Zu viele Möglichkeiten, zu wenig Zeit
Welches Smartphone, welches Betriebssystem, welcher E-Mail-Anbieter, welches VPN? Wer sich selbst einliest, findet unzählige Anleitungen, Foren und Meinungen. Viele davon widersprechen sich, manche sind veraltet. Für Unternehmer, Selbstständige und Berufstätige mit vollem Kalender ist das kaum zu schaffen. Die digitale Privatsphäre einrichten zu lassen, spart genau diese Zeit.
Die Angst vor einem teuren Fehler
Ein falsch eingerichtetes Backup, eine verlorene Wiederherstellungsphrase oder ein ausgesperrtes E-Mail-Konto können ernste Folgen haben. Viele lassen ihre alten Geräte deshalb lieber so, wie sie sind. Das ist verständlich, löst aber das eigentliche Problem nicht.
Das alte Ökosystem hält fest
Kontakte, Fotos, Kalender, Passwörter und gewohnte Abläufe hängen an den bisherigen Geräten und Konten. Ein Wechsel fühlt sich deshalb wie ein Umzug an. Mit einem klaren Plan und Hilfe beim Datenumzug wird daraus ein überschaubarer Schritt.
Das Umfeld bleibt, wie es ist
Familie, Kunden und Kollegen nutzen weiter ihre gewohnten Apps. Ein Privatsphäre-Setup muss damit umgehen können. Es nützt nichts, wenn das neue System im Alltag nicht funktioniert und am Ende wieder das alte Smartphone benutzt wird.
Baukasten statt Pauschalpaket: so funktioniert der Privatsphäre-Baukasten
Am Markt gibt es Komplettpakete, die alles auf einmal liefern: Smartphone, Laptop, Software, Einrichtung und Betreuung. Für manche Menschen ist das genau richtig. Viele brauchen aber nicht alles auf einmal. Sie wollen zuerst das Smartphone sicher machen, später die E-Mail umstellen und irgendwann den Arbeitsplatz. Für sie ist ein Baukasten die bessere Wahl.
Beim Privatsphäre-Baukasten von INFOMATCH entscheiden Sie selbst, welche Bausteine Sie einrichten lassen. Sie können mit einem einzigen Baustein anfangen und später weitere ergänzen. Jeder Baustein funktioniert für sich allein und passt gleichzeitig zu den anderen. So wächst Ihre digitale Privatsphäre in Ihrem Tempo und mit Ihrem Budget.
| Merkmal | Komplettpaket | Privatsphäre-Baukasten |
|---|---|---|
| Umfang | Alles auf einmal, fest zusammengestellt | Nur die Bausteine, die Sie brauchen |
| Einstieg | Hohe Einmalinvestition | Mit einem Baustein starten, später erweitern |
| Einrichtung | Meist mit Termin vor Ort | Online, per Versand oder mit Anleitung |
| Für wen | Wer alles in einem Schritt umstellen will | Wer gezielt und schrittweise umstellen will, auch Teams |
Ein Komplettpaket stellt alles auf einmal um. Der Privatsphäre-Baukasten lässt Sie mit einem Baustein starten und Ihre digitale Privatsphäre schrittweise ausbauen, ohne dass Sie Leistungen bezahlen, die Sie nicht brauchen.
Die Bausteine für Ihre digitale Privatsphäre im Überblick
Jeder Baustein ist ein eigenes Modul mit klarem Umfang. Sie können einen Einzelbaustein buchen oder mehrere Module kombinieren. Welche Kombination zu Ihnen passt, klären wir gemeinsam in der kostenlosen Ersteinschätzung.
Ersteinschätzung und Schutzbedarf
Wir klären, welche Daten Sie schützen wollen, welche Geräte Sie heute nutzen und wo Sie keine Kompromisse eingehen möchten. Daraus ergibt sich, welche Bausteine sinnvoll sind. Die Ersteinschätzung ist kostenlos.
Sicheres Smartphone mit GrapheneOS
Ein Google Pixel mit GrapheneOS, einem gehärteten Android ohne fest eingebaute Google-Dienste. Mit getrennten Profilen für Arbeit und Privat, Rechten pro App, App-Check vorab und Einweisung.
Geschützter Arbeitsplatz mit Qubes OS oder Linux
Ein Laptop oder Arbeitsplatzrechner, auf dem Arbeitsbereiche sauber voneinander getrennt sind. Qubes OS isoliert Aufgaben in eigenen Bereichen, Linux ist der einfachere Einstieg.
Geräte mit coreboot-Firmware
Für besonders hohen Schutzbedarf: Laptops und Mini-PCs mit quelloffener Firmware statt herkömmlichem BIOS. Bezug über spezialisierte Hersteller in Europa, Einrichtung bei Bedarf.
Verschlüsselte E-Mail mit eigener Domain
Ein verschlüsseltes Postfach unter Ihrer eigenen Adresse. Sie sind nicht an einen Anbieter gebunden, weil die Domain Ihnen gehört. Wir übernehmen Einrichtung und Umzug.
E-Mail-Alias-System
Für jeden Onlineshop und jeden Dienst eine eigene Adresse. Taucht eine Adresse in einem Datenleck auf, sehen Sie sofort, woher es kommt, und schalten nur diese Adresse ab.
VPN und Backup
Sicherer Zugriff auf Ihre Daten von unterwegs und ein Backup, das im Ernstfall wirklich funktioniert. Für Selbstständige ebenso wie für Teams.
Liefer- und Postadressen
Damit Ihre Wohnadresse nicht bei jedem Onlineshop gespeichert ist. Wir beraten zu Lösungen für Lieferungen und Post und vermitteln auf Wunsch an Partner.
Eigene Bitcoin- oder Monero-Full-Node
Ihre eigene Node prüft Transaktionen selbst, ohne fremde Server. Fertig eingerichtet per Versand oder als Bedienungsanleitung zur eigenen Installation.
Whonix und Tails
Für Recherche und vertrauliche Arbeit mit besonders hohem Anonymitätsbedarf, etwa im Journalismus. Wir erklären, wann welches System passt, und richten es ein.
Der Privatsphäre-Baukasten umfasst zehn Bausteine: Ersteinschätzung, GrapheneOS-Smartphone, Qubes-OS- oder Linux-Arbeitsplatz, coreboot-Geräte, verschlüsselte E-Mail mit eigener Domain, E-Mail-Aliase, VPN und Backup, Liefer- und Postadressen, eigene Full Node sowie Whonix und Tails.
Sie wissen noch nicht, welche Bausteine Sie brauchen? Das klären wir gemeinsam. Die Ersteinschätzung ist kostenlos und unverbindlich.
Kostenlose Ersteinschätzung anfragenSchritt eins: Schutzbedarf klären, bevor eingerichtet wird
Ein Privatsphäre-Setup ist nur so gut, wie es zu Ihrem Leben passt. Deshalb beginnt jede Zusammenarbeit mit einer Frage: Wovor wollen Sie sich schützen? Ein Unternehmer mit Kundendaten hat andere Risiken als eine Journalistin mit Quellen oder ein Krypto-Anleger mit größeren Beständen. Fachleute nennen das Bedrohungsmodell. Einfach gesagt ist es eine ehrliche Bestandsaufnahme Ihrer Risiken.
Was ist ein Bedrohungsmodell?
Ein Bedrohungsmodell ist eine einfache Bestandsaufnahme mit drei Fragen: Was wollen Sie schützen? Vor wem wollen Sie es schützen? Und wie viel Aufwand ist Ihnen dieser Schutz wert? Eine Privatperson, die vor allem Werbeprofile und Datenlecks vermeiden will, braucht ein anderes Setup als eine Journalistin, die ihre Quellen schützt. Das Bedrohungsmodell sorgt dafür, dass Sie weder zu wenig noch zu viel einrichten lassen.
Diese Fragen klären wir in der Ersteinschätzung
- Daten: Welche Daten sind Ihnen besonders wichtig, zum Beispiel Kundendaten, Familienfotos, Finanzen oder Kommunikation?
- Geräte: Welche Smartphones, Laptops und Konten nutzen Sie heute, privat und beruflich?
- Alltag: Welche Apps sind unverzichtbar, etwa Banking, Messenger oder Branchensoftware?
- Umfeld: Arbeiten Sie allein oder im Team? Wer muss mit Ihnen kommunizieren können?
- Grenzen: Wo wollen Sie keine Kompromisse bei der Bequemlichkeit eingehen?
Aus den Antworten entsteht ein Vorschlag, welche Bausteine sinnvoll sind und in welcher Reihenfolge. Oft ist es klüger, mit dem Smartphone und dem E-Mail-Postfach anzufangen, weil dort die meisten Zugänge zusammenlaufen. Der Vorschlag ist eine Empfehlung, keine Verpflichtung.
Bevor Ihre digitale Privatsphäre eingerichtet wird, klären wir kostenlos Ihren Schutzbedarf: welche Daten wichtig sind, welche Geräte und Apps Sie nutzen und wo Ihre Grenzen liegen. Daraus folgt, welche Bausteine Sie wirklich brauchen.
Datenspuren reduzieren: was sich nach der Einrichtung ändert
Was bringt es konkret, die digitale Privatsphäre einrichten zu lassen? Die folgende Übersicht zeigt typische Situationen vor und nach der Einrichtung. Wie stark sich Ihr Alltag verändert, hängt davon ab, welche Bausteine Sie wählen.
| Situation | Vorher | Nachher |
|---|---|---|
| Apps auf dem Smartphone | Viele Apps haben weitreichende Rechte, Daten fließen an Werbedienste | Rechte pro App, getrennte Profile für Arbeit und Privat |
| Anmeldung bei Onlineshops | Überall dieselbe E-Mail-Adresse | Eigene Alias-Adresse pro Shop, abschaltbar bei Spam oder Datenleck |
| Bestellungen | Wohnadresse in vielen Kundendatenbanken | Liefer- und Postadresse statt Wohnadresse |
| E-Mail-Postfach | Adresse gehört dem Anbieter | Verschlüsseltes Postfach unter Ihrer eigenen Domain |
| Arbeiten unterwegs | Offenes WLAN im Café oder Hotel | Verbindung über VPN, Daten im Backup gesichert |
| Gerät verloren | Unklar, welche Daten betroffen sind | Verschlüsseltes Gerät, Backup vorhanden, klarer Ablauf im Notfall |
| Krypto-Wallet | Wallet fragt fremde Server ab | Wallet nutzt die eigene Full Node |
Grundlagen, die zu jedem Privatsphäre-Setup gehören
Neben den Bausteinen gibt es Grundlagen, ohne die auch das beste Setup Lücken hat. Wir sprechen sie in der Einweisung an, damit Ihr Datenschutz im Alltag auch wirklich trägt:
- Passwortmanager: Für jedes Konto ein eigenes, starkes Passwort, sicher gespeichert.
- Zwei-Faktor-Authentifizierung: Ein zweiter Faktor schützt wichtige Konten, auch wenn ein Passwort bekannt wird.
- Sichere Messenger: Ende-zu-Ende-verschlüsselte Kommunikation für vertrauliche Gespräche.
- Tracking vermeiden: Ein datensparsamer Browser und bewusste Einstellungen reduzieren Werbeprofile.
- Updates: Aktuelle Software schließt bekannte Sicherheitslücken.
- Datensparsamkeit: Was nicht gespeichert wird, kann auch nicht in ein Datenleck geraten.
Datenlecks lassen sich nicht immer verhindern, denn sie passieren meist bei Shops und Diensten, nicht bei Ihnen. Sie können aber dafür sorgen, dass ein Datenleck möglichst wenig über Sie verrät. Genau dafür sind E-Mail-Aliase und Liefer- und Postadressen gedacht. Auch das Risiko eines Identitätsdiebstahls sinkt, wenn nicht überall dieselben Daten hinterlegt sind.
Für wen sich der Privatsphäre-Baukasten lohnt
Der Baukasten ist für Menschen gedacht, die ihre digitale Privatsphäre ernst nehmen, aber nicht selbst zum IT-Experten werden wollen. Er eignet sich für Einzelpersonen ebenso wie für kleine Teams.
Unternehmer und Selbstständige
Kundendaten, Zugänge und vertrauliche Gespräche liegen auf Smartphone und Laptop. Ein sauber eingerichtetes Setup schützt Ihr Geschäft.
Berufe mit Verschwiegenheit
Kanzleien, Praxen und Beratung, die mobil mit vertraulichen Informationen arbeiten und einheitlich eingerichtete Geräte brauchen.
Journalisten und Rechercheure
Wer Quellen schützt oder vertraulich recherchiert, braucht getrennte Arbeitsbereiche und je nach Lage Whonix oder Tails.
Krypto-Anleger
Wer Kryptowerte selbst verwahrt, ist ein beliebtes Ziel. Sicheres Smartphone, eigene Node und eine geschützte Lieferadresse senken das Risiko.
Sicheres Smartphone für Journalisten und Rechercheure
Wer Quellen schützt, braucht mehr als ein gesperrtes Handy. Ein GrapheneOS-Smartphone mit getrennten Profilen trennt Recherche von Privatem, ein Ende-zu-Ende-verschlüsselter Messenger schützt Gespräche, und für besonders heikle Recherchen kommen Whonix und Tails dazu. Wer Whonix und Tails einrichten lassen möchte, bekommt eine Erklärung, wann welches System passt, und eine Einweisung für den sicheren Umgang.
Privatsphäre-Beratung für Kanzleien und Praxen
Kanzleien und Praxen arbeiten mit Daten, die besonders geschützt sein müssen. Wir richten Smartphones und Arbeitsplätze einheitlich ein, trennen beruflich und privat und sorgen für verschlüsselte E-Mail mit eigener Domain. Ein E-Mail-Alias-System für Kanzleien hilft zusätzlich, Mandanten-Kommunikation, Portale und Dienstleister sauber zu trennen. Die rechtliche Bewertung bleibt bei Ihnen und Ihrem Rechtsberater.
Wann der Baukasten nicht passt
Der Baukasten ist nichts für Sie, wenn Sie Technik lieber vollständig selbst einrichten und ausprobieren. Er passt auch nicht, wenn Sie absolute Unsichtbarkeit oder eine pauschale Sicherheitsgarantie erwarten. Die gibt es nicht, und wir versprechen sie auch nicht. Was wir anbieten, ist ein deutlich besserer Schutz, der in Ihrem Alltag funktioniert.
Typische Kombinationen aus dem Privatsphäre-Baukasten
Jede Situation ist anders. Diese vier Kombinationen kommen aber häufig vor und zeigen, wie der Baukasten in der Praxis aussieht. Sie sind Beispiele, keine festen Pakete.
Der Einstieg: Smartphone und E-Mail-Alias-System für Selbstständige
Für alle, die mit dem größten Hebel anfangen wollen. Ein GrapheneOS-Smartphone schützt das Gerät, das Sie am häufigsten nutzen. Das E-Mail-Alias-System sorgt dafür, dass Ihre echte Adresse nicht mehr bei jedem Dienst landet. Beides lässt sich später um weitere Bausteine ergänzen.
Privatsphäre-Setup für Unternehmer: Smartphone, Arbeitsplatz, E-Mail und Backup
Für Selbstständige und kleine Firmen, die ihre wichtigsten Arbeitsgeräte absichern wollen. Dazu gehören ein sicheres Smartphone, ein geschützter Arbeitsplatz mit Qubes OS oder Linux, verschlüsselte E-Mail mit eigener Domain sowie VPN und Backup. Für Teams richten wir die Geräte einheitlich ein. Den Qubes OS Laptop einrichten lassen lohnt sich vor allem bei hohem Schutzbedarf, sonst ist Linux der einfachere Weg. Wer sein Postfach umstellen will, kann die E-Mail mit eigener Domain umziehen lassen, inklusive bestehender Nachrichten und Kontakte.
Für Krypto-Anleger: Smartphone, Bitcoin Full Node einrichten lassen und Lieferadresse
Für alle, die Bitcoin oder Monero selbst verwahren. Das sichere Smartphone schützt Wallet-Apps und Zugänge, die eigene Full Node prüft Transaktionen ohne fremde Server, und eine geschützte Liefer- und Postadresse verhindert, dass Ihre Wohnadresse bei Shops und in künftigen Datenlecks auftaucht.
Für Menschen, die viel unterwegs sind
Wer ortsunabhängig arbeitet, braucht ein Setup, das ohne Termin vor Ort funktioniert. Smartphone, E-Mail mit eigener Domain sowie VPN und Backup lassen sich online einrichten oder per Versand liefern. Mehr dazu finden Sie im Service für digitale Nomaden.
Häufige Kombinationen sind der Einstieg mit Smartphone und E-Mail-Aliasen, das Unternehmer-Setup mit Arbeitsplatz, E-Mail und Backup, das Krypto-Setup mit Full Node und Lieferadresse sowie das ortsunabhängige Setup für Menschen, die viel unterwegs sind.
Ihre Situation passt in keine dieser Kombinationen? Kein Problem. Schreiben Sie uns kurz, was Sie schützen wollen, und Sie bekommen einen passenden Vorschlag.
Kostenlose Ersteinschätzung anfragenKein Glaubenskrieg: Apple, Google und Windows müssen nicht komplett weg
Rund um digitale Privatsphäre wird oft so diskutiert, als müsse man alles auf einmal aufgeben. Das schreckt viele ab und ist auch nicht nötig. Ein gutes Setup ist eine bewusste Abwägung: Wo bringt ein Wechsel den größten Schutz, und wo ist Kompatibilität wichtiger?
Ein Beispiel: Sie können ein GrapheneOS-Smartphone für die vertrauliche Kommunikation nutzen und Ihr bisheriges Gerät für Apps behalten, die nur dort laufen. Oder Sie stellen zuerst nur Ihr E-Mail-Postfach auf eine eigene Domain um und lassen den Rest, wie er ist. Jeder Schritt verbessert Ihre digitale Privatsphäre, auch wenn nicht alles sofort perfekt ist.
Was mit Ihren Daten und alten Geräten passiert
Bei der Einrichtung eines neuen Smartphones sichern wir vorher Ihre wichtigen Daten und übertragen sie auf das neue System. Den Umgang mit alten Geräten besprechen wir mit Ihnen. Wichtig ist: Ein altes Gerät, das weiter wie bisher genutzt wird, kann zur größten Schwachstelle im neuen Setup werden. Deshalb klären wir, ob es gelöscht, als Zweitgerät mit klarer Rolle genutzt oder sicher entsorgt wird.
Online, per Versand oder als Anleitung: so kommt Ihr Setup zu Ihnen
Für den Privatsphäre-Baukasten brauchen Sie keinen Termin vor Ort. Das macht ihn auch für Kunden außerhalb Deutschlands und für Teams an mehreren Standorten interessant.
- Online-Einrichtung: E-Mail mit eigener Domain, Aliase, VPN und viele Einstellungen richten wir gemeinsam per Bildschirmfreigabe oder Schritt für Schritt mit Ihnen ein.
- Fertig eingerichtet per Versand: Smartphones und weitere Geräte kommen fertig eingerichtet bei Ihnen an, zum Beispiel wenn Sie ein GrapheneOS Smartphone fertig eingerichtet kaufen oder einen coreboot Laptop aus Europa beziehen. Die passende Hardware können Sie über uns beziehen oder vorhandene, geeignete Geräte nutzen. Mehr dazu auf der Seite Sichere Hardware fertig eingerichtet kaufen.
- Anleitung zur eigenen Installation: Bei der Bitcoin Full Node und der Monero Full Node bekommen Sie auf Wunsch eine Bedienungsanleitung und richten selbst ein. Beratung gibt es dazu, wenn Sie möchten.
Warum es sich lohnt, die digitale Privatsphäre einrichten zu lassen
Viele Anleitungen zeigen, wie man ein einzelnes Werkzeug installiert. Selten zeigen sie, wie alle Teile zusammenspielen: Smartphone, Laptop, E-Mail, Aliase, Backup und Adressen. Wer seine digitale Privatsphäre einrichten lässt, bekommt ein zusammenhängendes System statt einer Sammlung einzelner Apps. Die Einstellungen passen zueinander, Wiederherstellung und Backup sind getestet, und Sie wissen, was im Notfall zu tun ist.
Privatsphäre im Homeoffice und auf Reisen
Im Homeoffice teilen sich oft Arbeit und Familie dasselbe Netz und manchmal dieselben Geräte. Getrennte Profile, ein geschützter Arbeitsplatz sowie VPN und Backup halten berufliche Daten sauber getrennt. Auf Reisen kommen offene WLANs in Hotels und Cafés dazu und das Risiko, ein Gerät zu verlieren. Ein verschlüsseltes Smartphone, eine VPN-Verbindung und ein funktionierendes Backup machen beides deutlich weniger riskant.
Für Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Weil der Privatsphäre-Baukasten ohne Termin vor Ort auskommt, funktioniert er im gesamten deutschsprachigen Raum und darüber hinaus. In Deutschland und Österreich gilt die DSGVO. Zuständige Aufsicht ist in Deutschland die Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes, in Österreich die Datenschutzbehörde (DSB). In der Schweiz gilt das Schweizer Datenschutzgesetz (DSG), die Aufsicht liegt beim Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB). Die technische Einrichtung ist überall dieselbe, die rechtlichen Pflichten Ihres Unternehmens klären Sie mit Ihrem Berater vor Ort.
Ein Hinweis für Kunden in der Schweiz: Weil die Schweiz nicht zur EU gehört, können beim Versand von Geräten Zoll und Einfuhrabgaben anfallen. Was das für Ihre Bestellung bedeutet, steht im schriftlichen Angebot.
Kommunikation, wie Sie es möchten
Den ersten Kontakt führen Sie per E-Mail oder über das Kontaktformular. Für die erste Anfrage reicht ein Künstlername. Auf Wunsch geht es danach über einen Messenger weiter, mit dem Sie sich wohlfühlen.
Was kostet es, die digitale Privatsphäre einrichten zu lassen?
Die Kosten hängen davon ab, welche Bausteine Sie wählen, wie viele Geräte eingerichtet werden und ob Hardware dazugehört. Ein einzelner Baustein wie das E-Mail-Alias-System kostet deutlich weniger als ein komplettes Unternehmer-Setup mit mehreren Geräten. Genau das ist der Vorteil des Baukastens: Sie zahlen nur für das, was Sie wirklich brauchen.
- Einrichtung: abhängig von Anzahl und Art der Bausteine.
- Hardware: nur wenn Sie Geräte über uns beziehen.
- Laufende Dienste: etwa E-Mail-Tarif oder VPN schließen Sie selbst ab. Wir empfehlen nach der Ersteinschätzung passende Anbieter.
- Betreuung: auf Wunsch, nicht verpflichtend.
Sie erhalten vorab ein schriftliches Angebot mit Umfang und Kosten. Ohne Ihre Zustimmung entstehen keine Kosten.
Die Kosten für das Einrichten Ihrer digitalen Privatsphäre richten sich nach den gewählten Bausteinen, der Zahl der Geräte und der Hardware. Die Ersteinschätzung ist kostenlos, danach erhalten Sie ein schriftliches Angebot.
Ablauf: von der Ersteinschätzung bis zum fertigen Privatsphäre-Setup
- Kostenlose Ersteinschätzung: Sie schildern kurz Ihre Lage. Wir klären Ihren Schutzbedarf und schlagen passende Bausteine vor.
- Schriftliches Angebot: Sie sehen Umfang und Kosten und entscheiden in Ruhe.
- Umsetzung: Wir richten die gewählten Bausteine ein, online, per Versand oder mit Anleitung.
- Abnahme: Gemeinsam prüfen wir, ob alles in Ihrem Alltag funktioniert, und Sie erhalten eine Einweisung.
- Betreuung auf Wunsch: Wenn Sie möchten, begleiten wir Sie auch danach und ergänzen später weitere Bausteine.
Alle Leistungen rund um sichere Geräte und Daten finden Sie im Bereich IT & Sicherheit.
Warum INFOMATCH für Ihre digitale Privatsphäre?
- Erfahrung aus der Praxis: Hinter INFOMATCH steht Michael Radtke, Betreiber des Ratgeberportals alarm.de mit über 1.300 veröffentlichten Fachbeiträgen zu digitaler Sicherheit, Finanzen, Krypto und KI.
- Herstellerneutral: Wir empfehlen, was zu Ihrem Bedarf passt, nicht was gerade beworben wird.
- Kostenloser Einstieg: Die Ersteinschätzung kostet nichts, und Sie erhalten vor jeder Umsetzung ein schriftliches Angebot.
- Diskret: Die erste Anfrage geht auch mit Künstlernamen, und danach kommunizieren wir über den Weg, mit dem Sie sich wohlfühlen.
- Ohne Termin vor Ort: Online, per Versand oder mit Anleitung, auch für Kunden im Ausland.
Begriffe rund um digitale Privatsphäre kurz erklärt
BedrohungsmodellEine ehrliche Bestandsaufnahme: Welche Daten wollen Sie schützen, vor wem und mit welchem Aufwand?
DatenspurAlle Informationen, die beim Nutzen von Geräten und Diensten über Sie entstehen und gespeichert werden.
MetadatenDaten über Daten, etwa wer wann mit wem kommuniziert hat, auch ohne den Inhalt der Nachricht.
E-Mail-AliasEine zusätzliche Adresse, die an Ihr Postfach weiterleitet und sich jederzeit abschalten lässt.
Eigene DomainIhre eigene Internetadresse, zum Beispiel für E-Mail. Sie gehört Ihnen, nicht dem E-Mail-Anbieter.
GrapheneOSEin gehärtetes, auf Android aufbauendes Betriebssystem für ausgewählte Google-Pixel-Smartphones.
Qubes OSEin Betriebssystem, das Aufgaben in voneinander abgeschotteten Bereichen ausführt.
Full NodeEin eigener Rechner, der die Blockchain speichert und Transaktionen selbst prüft.
Zwei-Faktor-AuthentifizierungAnmeldung mit Passwort und einem zweiten Nachweis, zum Beispiel einem Code aus einer App.
Häufige Fragen: digitale Privatsphäre einrichten lassen
Was ist der Privatsphäre-Baukasten?
Der Privatsphäre-Baukasten ist ein Angebot von INFOMATCH, bei dem Sie einzelne Leistungen zum Schutz Ihrer digitalen Privatsphäre frei kombinieren. Dazu gehören ein GrapheneOS-Smartphone, ein Qubes-OS- oder Linux-Arbeitsplatz, verschlüsselte E-Mail mit eigener Domain, E-Mail-Aliase, VPN und Backup, Liefer- und Postadressen sowie eine eigene Full Node.
Muss ich alle Bausteine auf einmal buchen?
Nein. Sie können mit einem einzigen Baustein beginnen und später weitere ergänzen. Jeder Baustein funktioniert für sich allein.
Womit sollte ich anfangen?
Oft lohnt es sich, mit dem Smartphone und dem E-Mail-Postfach zu beginnen, weil dort die meisten Zugänge zusammenlaufen. Welche Reihenfolge für Sie passt, klären wir in der kostenlosen Ersteinschätzung.
Muss ich Apple oder Google komplett verlassen?
Nein. Ein gutes Privatsphäre-Setup ist eine bewusste Abwägung. Wir klären gemeinsam, wo ein Wechsel den größten Schutz bringt und wo Kompatibilität wichtiger ist.
Kommen Sie zu mir nach Hause?
Der Baukasten ist so aufgebaut, dass kein Termin vor Ort nötig ist. Wir richten online ein, liefern Geräte fertig eingerichtet per Versand oder stellen eine Anleitung zur eigenen Installation bereit.
Was passiert mit meinen bisherigen Daten?
Bei der Einrichtung eines neuen Smartphones sichern wir vorher Ihre wichtigen Daten und übertragen sie auf das neue System. Den Umgang mit alten Geräten besprechen wir mit Ihnen.
Was kostet es, die digitale Privatsphäre einrichten zu lassen?
Die Kosten hängen von den gewählten Bausteinen, der Zahl der Geräte und der Hardware ab. Die Ersteinschätzung ist kostenlos. Danach erhalten Sie ein schriftliches Angebot.
Eignet sich der Baukasten auch für Teams?
Ja. Für Teams richten wir Smartphones und Arbeitsplätze einheitlich ein, mit gleichen Profilen, Apps und Einstellungen.
Wie kann ich meine Privatsphäre im Internet schützen?
Die wichtigsten Schritte sind ein datensparsam eingerichtetes Smartphone, ein gut geschütztes E-Mail-Postfach, eigene Adressen pro Dienst über E-Mail-Aliase, eine Liefer- statt Wohnadresse bei Bestellungen, Passwortmanager und Zwei-Faktor-Authentifizierung sowie regelmäßige Updates.
Was ist ein Bedrohungsmodell?
Ein Bedrohungsmodell beschreibt, welche Daten Sie schützen wollen, vor wem und mit welchem Aufwand. Es ist die Grundlage dafür, welche Bausteine sinnvoll sind. Wir erstellen es gemeinsam in der kostenlosen Ersteinschätzung.
Was hilft gegen die Folgen von Datenlecks?
Datenlecks passieren meist bei Shops und Diensten. E-Mail-Aliase sorgen dafür, dass nur eine abschaltbare Adresse betroffen ist, und eine Liefer- und Postadresse verhindert, dass Ihre Wohnadresse auftaucht. Eigene Passwörter pro Konto und Zwei-Faktor-Authentifizierung begrenzen den Schaden zusätzlich.
Bin ich nach der Einrichtung anonym im Internet?
Nein, vollständige Anonymität ist im Alltag kaum erreichbar. Der Baukasten reduziert Ihre Datenspuren deutlich und schützt Ihre Geräte und Konten besser. Für Recherchen mit besonders hohem Anonymitätsbedarf gibt es den Baustein Whonix und Tails.
Was ist ein Datenleck?
Ein Datenleck ist ein Vorfall, bei dem persönliche Daten ungewollt an Unbefugte gelangen, meist bei Shops oder Diensten. Sie können es nicht verhindern, aber mit E-Mail-Aliasen und einer Liefer- statt Wohnadresse steuern, wie viel es über Sie verrät.
Ersetzt der Baukasten eine DSGVO-Beratung?
Nein. Der Privatsphäre-Baukasten ist eine technische Einrichtung. Für rechtliche Fragen zur Datenschutz-Grundverordnung wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt oder Ihren Datenschutzbeauftragten.
Funktioniert der Baukasten auch in Österreich und der Schweiz?
Ja. Weil kein Termin vor Ort nötig ist, richten wir online ein, liefern per Versand oder stellen eine Anleitung bereit, im gesamten deutschsprachigen Raum und darüber hinaus. In Österreich gilt die DSGVO, in der Schweiz das Schweizer Datenschutzgesetz.
Gibt es eine Garantie für vollständige Sicherheit?
Nein, eine solche Garantie kann niemand seriös geben. Der Baukasten verbessert den Schutz Ihrer digitalen Privatsphäre deutlich und richtet ihn so ein, dass er in Ihrem Alltag funktioniert.
Digitale Privatsphäre einrichten lassen: der erste Schritt ist kostenlos
Sie müssen nicht alles auf einmal umstellen. Mit dem Privatsphäre-Baukasten beginnen Sie dort, wo der Schutz am meisten bringt, und bauen Ihr Setup in Ihrem Tempo aus.
- Sie schreiben kurz, welche Geräte Sie nutzen und was Sie schützen wollen.
- Sie bekommen eine kostenlose Ersteinschätzung mit passenden Bausteinen.
- Wenn Sie möchten, folgt ein schriftliches Angebot. Erst dann entscheiden Sie.
Unverbindlich. Die erste Anfrage geht auch mit Künstlernamen.